Pflichtstunden im Kleingartenverein organisieren und abrechnen

Ratgeber

In den meisten Kleingartenvereinen steht in der Satzung oder der Gartenordnung eine feste Zahl an Gemeinschaftsstunden pro Parzelle. Wer sie nicht leistet, zahlt einen Ersatzbetrag pro Stunde. Das ist eindeutig geregelt – bis es ans Nachweisen geht.

Der eigentliche Aufwand liegt nicht im Einteilen

Termine für den Arbeitseinsatz sind schnell festgelegt. Teuer wird die Nachbereitung: Wer war da? Wie lange? Und wer schuldet dem Verein am Jahresende wie viel?

Sobald aus fehlenden Stunden Geld wird, reicht ein Bauchgefühl nicht mehr. Der Vorstand muss die Forderung belegen können – nachvollziehbar und für jedes Mitglied gleich.

Was du dafür dokumentieren solltest

Pro Einsatz: Datum, Aufgabe, angesetzte Stunden pro Helfer und die Namen aller Teilnehmenden.

Pro Mitglied: die Summe über das Jahr, damit die Differenz zur Pflichtstundenzahl direkt ablesbar ist.

Und – oft vergessen – die Absage: Wer sich rechtzeitig eingetragen hat und dann verhindert war, sollte sich selbst wieder austragen können, ohne dass jemand eine Liste korrigieren muss.

Vom Aushang zum Nachweis

Clubdienst ist so gebaut, dass Mitglieder keinerlei Hürde haben: Ein QR-Code am Vereinsheim oder ein Link in der Mitgliederrundmail führt direkt zur Aufgabenwand. Kein Konto, kein Passwort, keine App.

Jede Aufgabe trägt ihre Stundenzahl. Aus den Anmeldungen entsteht das Stundenkonto von selbst; nach dem Arbeitseinsatz hakt der Vorstand ab, wer wirklich da war. Der Export trennt zugesagte und geleistete Stunden und liefert dem Kassenwart damit die Grundlage für die Ersatzzahlungen.

Ist ein Termin voll, tragen sich weitere Mitglieder auf die Warteliste ein. Sagt jemand ab, rückt der Nächste automatisch nach und wird per E-Mail benachrichtigt – so bleibt kein Platz ungenutzt.

Pflichtstunden ohne Diskussion

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Mehr als eine Helferliste

  • Stundenkonto für jedes Mitglied – entsteht von selbst aus den Einträgen, ohne Excel.
  • Bestätigte Stunden statt bloßer Zusagen – nach dem Einsatz hakt ihr ab, wer wirklich da war. Das ist der Nachweis, wenn es um Ersatzzahlungen geht.
  • Export für den Kassenwart – Stundenkonto und Einsätze als Excel-Datei.
  • Für Mitglieder ohne App und ohne Konto – mit Erinnerung am Vortag und Warteliste, die von selbst nachrückt.

179 € im Jahr für den ganzen Verein (keine USt.)

Egal ob 30 oder 300 Mitglieder. Bei 15 € Ersatzzahlung pro Stunde sind das etwa zwölf nicht geleistete Stunden im Jahr.

Ohne Zahlungsdaten. Die Testphase endet von selbst.

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